Systeme miteinander verbinden

Schnittstellen als Brücke für den Datenverkehr.

Schnittstellen programmieren

Die Vernetzung von IT-Systemen und das Ermöglichen des automatischen Datenaustauschs sind die Stärken der Digitalisierung. Schnittstellen sind das Instrument der Kommunikation und werden dort eingesetzt, wo Anwendungen wie Datenbanken, Plattformen oder Onlineshops zusammengeschlossen werden sollen. Die Kommunikation findet über sogenannte API (Application Programming Interfaces) statt.

Durch die Schnittstellenprogrammierung können manuelle Prozesse automatisiert werden. Daher ist die Anbindungsfähigkeit von Anwendungen und Plattformen ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von IT-Lösungen. Programme steuern Programme, in dem sie sich gegenseitig mit Daten versorgen. Ohne diese wichtige Funktion ist die Verwendungsmöglichkeit von Software stark eingeschränkt.

Ein gutes Beispiel ist die Nutzung von Zahlungsmöglichkeiten wie Paypal. Ohne eine API und die Verbindung zum Zahlungsdienstleister kann die Bezahlung digital nicht gestartet und verwendet werden. Ebenso wichtig wie die Möglichkeit der Datenübertragung ist die Absicherung und der Schutz von Daten. Der Datenfluss muss vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden. Die Daten dürfen nicht manipuliert oder ausgespäht werden. Dafür gibt es geschützte Übertragungsprotokolle und Verschlüsselungsverfahren, welche den Schutz der Daten erhöhen.


System A

API / Import / Export

Stellt Import- und Export-Funktionen bereit, auf die eine Schnittstelle zugreifen kann.

Schnittstelle

Übertragungsprotokoll

Beinhaltet die Verarbeitungslogik und greift auf API von System A und System B zu.

System B

API / Import / Export

Stellt Import- und Export-Funktionen bereit, auf die eine Schnittstelle zugreifen kann.

Die Gesamtlösung von Schnittstellen baut auf insgesamt drei Komponenten auf. Die Bereitstellung von API-Funktionalität auf der Start-Seite, der eigentlichen Verarbeitungslogik und der Import- und Export-Funktionalität auf der anderen, gegenüberliegenden Seite. Die Schnittstellen-Komponenten müssen dabei kein eigenständiges Programm darstellen sondern kann in den API-Funktionen von System A und System B bereits implementiert sein.


Die Robustheit und Nachvollziehbarkeit der Logik einer Schnittstelle entscheidet über die Performance. So erfahren wir immer wieder, dass Schnittstellen oft aufgrund von Kostendruck, sehr pragmatisch und nicht zu Ende gedacht, entwickelt werden. Die Schnittstellen funktionieren in den meisten Fällen zwar auf Anhieb sehr gut, doch nimmt mittelfristig die Leistung stark ab oder die Funktionalität ist aufgrund unvollständiger Tests nicht mehr gewährleistet. Die Konsequenz einer unzureichend oder nicht funktionierenden Schnittstelle ist im schlimmsten Fall der Stillstand der Fakturierung.

Daher sind bei der Schnittstellenprogrammierung einige Regeln einzuhalten. Auf Basis von Erfahrungswerten und Best-Practices legen wir daher Wert auf getestete und nachvollziehbare Schnittstellenlösungen. Wir verstehen, dass durch manuelles Eingreifen vieler Nutzer und bei größeren Datenmengen Fehler geschehen. Das kann nicht ganz verhindert werden. Das Ziel ist es, durch Automatisierung, mit Hilfe von Schnittstellen, die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erhöhen und Fehlerquellen zu reduzieren.

Eine gut entwickelte Schnittstelle ist damit robust und ebenso fehlertolerant. Ebenso müssen Fehler identifiziert und nachvollziehbar protokolliert werden. Aufgetretene Fehler müssen kommuniziert werden und am besten leicht korrigierbar sein. Da Schnittstellen mehrfach ausgeführt werden müssen, dürfen die bereitgestellten Rohdaten nicht verändert werden. Es muss ein inkrementieller Nachimport möglich sein. Auf Basis von mehr als 100 entwickelten Schnittstellen lässt sich sagen, dass eine kommunikative Schnittstelle kombiniert mit einer Service-SLA in den meisten Fällen bereits innerhalb von 45 Minuten zur Fehlerlösung führt.

Gute Schnittstellen haben Konfigurationsmöglichkeiten, die das Testen von Erweiterungen und Veränderungen ermöglichen. Die Fehlersuche wird durch bereitgestellte Log-Dateien und Fehlermeldungen stark vereinfacht. Ein Warnsystem teilt mit, wann und welche Fehler aufgetreten sind. Wichtig zu verstehen ist, dass eine Schnittstelle die Verbindung zwischen zwei eigenständigen System bedeutet. Eine Schnittstelle wird zu einem Zeitpunkt implementiert, an dem bestimmte Rahmenbedingungen Gültigkeit besitzen. Zu fortgeschrittenen Zeitpunkten können sich diese Rahmenbedingungen verändern. Ändert sich die Art der Kommunikation eines Systems, der Verbindungsknoten dazwischen oder die Plattform auf der die Schnittstelle aufgesetzt ist, sind unter Umständen Anpassungen der Schnittstelle, Programmierungen und neue Tests notwendig.

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Manuela Manzoni (April 2020)

Ich bin sehr froh Herrn Eger gefunden und ihn den Auftrag gegeben zu haben, meine Webseite zu erstellen. Die Zusammenarbeit, war professionell, unkompliziert und engagiert. Mehr lesen

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