Blog-Archiv · 2025 · Persönlich

Wenn das Leben
keine perfekten Bilder macht.

Sondern einfach nur „Danke“ sagt. Zwei Kartons voller Knoppers, Lebkuchen, Kekse und Schokolade für das Universitätsklinikum Regensburg — und warum ausgerechnet das unperfekte Foto das richtige war.

Porträt von Matthias Eger — Experte für KI & IT im Mittelstand, Weiden in der Oberpfalz著者Matthias Eger応用AIトランスフォーメーション認定マネージャー(IHK)
最終確認2026年7月17日
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Manchmal passiert es einfach. Man ist mitten im Tun, organisiert, kauft ein, räumt weg — und vergisst genau den Moment festzuhalten, den man eigentlich schön dokumentieren wollte.

So ging es mir mit diesen zwei Kartons. Eigentlich hatte ich einen Plan: saubere, ordentliche Fotos machen. Kartons, gefüllt mit Knoppers, Lebkuchen, Keksen und Schokolade, fein säuberlich arrangiert. Ein Bild, das nach „geplanter Übergabe“ aussieht.

Aber stattdessen kam der Alltag dazwischen. Einkäufe, Termine, Gedanken. Und plötzlich standen sie einfach da, am Fuße des Sofas. Ein bisschen schief, offen, durcheinander. Nicht geschniegelt, nicht perfekt — aber echt.

Zwei offene Kartons mit Süßigkeiten als Energie-Pakete für das Universitätsklinikum Regensburg

Mehr als nur Süßigkeiten.

Diese Kartons waren nämlich nicht für mein Wohnzimmer bestimmt. Sie hatten ein wichtiges Ziel: das Universitätsklinikum Regensburg (UKR).

Ich habe sie in der Nuklearmedizinischen Abteilung und auf der HNO-Station abgegeben. Warum? Weil ich einfach Danke sagen wollte. Danke für die Hilfe, die Unterstützung und die Menschlichkeit, die ich dort in schweren Zeiten erfahren durfte. Worte reichen da manchmal nicht aus — aber ein bisschen Nervennahrung für die stressigen Schichten hilft vielleicht.

Warum

Es war mir ein Bedürfnis, etwas zurückzugeben. Nicht groß inszeniert, sondern von Herzen.

Einfach machen ist besser als perfekt planen.

Als ich das Foto sah — die offenen Klappen, der Wohnzimmerboden, kein Fotostudio-Licht — dachte ich erst: „Mist, verpasst.“ Aber dann wurde mir klar: Genau das ist ehrlich.

„Hier wurde nicht für Social Media inszeniert, hier wurde gelebt.“

Es zeigt, wie es aussieht, wenn man Dinge einfach anpackt. Wenn der Inhalt wichtiger ist als die Verpackung. Wenn die Dankbarkeit schwerer wiegt als die perfekte Optik.

Vielleicht ist es also gar kein Fehler, dass ich das „perfekte Foto“ verpasst habe. Vielleicht ist dieses unperfekte Bild genau das richtige Zeugnis dafür. Es ist ein echter Moment. Und ich hoffe sehr, dass die Pakete genau das bewirkt haben, was sie sollten: ein kleines Lächeln in den Klinikalltag zu bringen.

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