Antwort · Kosten & Formate

Was kostet KI im Mittelstand wirklich?

Oft weniger, als du denkst — und manchmal fast nichts: Für viele Aufgaben reicht ein fertiges KI-Tool für 0 bis 30 Euro im Monat. Darüber gibt es drei klar geschnittene Klassen: ein Tagesworkshop mit festem Tagessatz, laufende Begleitung zum planbaren Monatsbetrag und Umsetzungsprojekte mit Festpreis je Meilenstein. „Kommt drauf an" ist keine Antwort — vier Kostenklassen sind eine.

Porträt von Matthias Eger — Experte für KI & IT im Mittelstand, Weiden in der OberpfalzAutorMatthias EgerManager für angewandte KI-Transformation (IHK)
Zuletzt geprüft17.07.2026
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Die vier Kostenklassen

Von „kostet fast nichts"
bis „Projekt mit Festpreis".

Jede Klasse löst ein anderes Problem. Die Kunst ist nicht, die teuerste zu verkaufen — sondern die richtige zu erkennen.

01

Fertigtools: 0 bis 30 Euro im Monat — oft genug.

ChatGPT, Übersetzer, Diktier- und Protokollwerkzeuge: Für Standardaufgaben ohne sensible Kundendaten ist das die richtige Klasse. Kein Projekt, keine Beratung — ein Abo und eine klare Regel, was hineindarf und was nicht.

02

Der KI-Tag: ein Tagesworkshop, ein fester Tagessatz.

Wenn dein Team längst probiert, aber Regeln und Können fehlen: ein Tag im Haus, an euren echten Aufgaben — inklusive Nachweis für die Schulungspflicht nach Art. 4 der EU-KI-Verordnung. Zum KI-Tag →

03

Operator: laufende Begleitung, monatlich planbar.

Wenn KI bei euch bereits in Prozessen läuft und jemand dauerhaft dranbleiben muss: Review, Leitplanken, Weiterentwicklung — ein fester Monatsbetrag, kündbar, mit Haftung fürs Urteil. Zum Operator →

04

Umsetzung: wenn gebaut werden muss — Festpreis je Meilenstein.

Wenn Fertigtools an eurer Realität scheitern, weil eigene Daten, eigene Systeme und Schnittstellen ins Spiel kommen: ein Projekt mit klaren Meilensteinen, jeder zum Festpreis. Keine offene Rechnung, kein Fass ohne Boden. Zur Umsetzung →

Gegen mein eigenes Interesse

„Wenn ein 30-€-Fertigtool reicht, sage ich dir das, statt dir etwas zu bauen." Dieser Satz steht so in meinem Prüfprotokoll — und er ist der Grund, warum die Ersteinschätzung kostenlos ist: Sie darf auch damit enden, dass du nichts bei mir kaufst.

Woran du erkennst, welche Klasse dein Fall braucht.

Nicht am Budget entscheiden, sondern an drei Fragen: Wie sensibel sind die Daten? Wie viele Leute arbeiten damit? Und muss etwas an eure Systeme angeschlossen werden?

  • Fertigtool reicht, wenn eine Standardaufgabe ansteht — Texte, Übersetzungen, Protokolle — und keine Kundendaten in fremde Systeme wandern.
  • Der KI-Tag ist dran, wenn mehrere Leute mit KI arbeiten (oder es heimlich längst tun) und Regeln fehlen. Wildwuchs ist kein Motivationsproblem, sondern ein Haftungsrisiko.
  • Operator ist dran, wenn KI bereits in euren Abläufen steckt und niemand mehr alles überblickt — oder wenn du das Thema dauerhaft abgeben willst, an einen, der dafür geradesteht.
  • Umsetzung ist dran, wenn das Fertigtool an eurer Realität scheitert: eigene Daten, eigene Warenwirtschaft, Schnittstellen. Erst dann lohnt Bauen — vorher nicht.

Die teuerste Variante steht übrigens in keiner der vier Klassen: das falsche Projekt. Monatelang bauen lassen, was ein Abo gekonnt hätte — oder gar nichts entscheiden, während das Team ohne Regeln weiterprobiert.

Warum hier keine Preisliste steht.

Nicht aus Taktik. Ein Tagessatz hängt an Teamgröße und Ziel, ein Monatsbetrag am Umfang der Betreuung, ein Meilenstein an dem, was gebaut wird. Jedes Format hat einen festen, planbaren Rahmen — aber die Zahl dazu bekommst du im Gespräch, auf deinen Fall gerechnet, schriftlich. Nicht in einer Fußzeile, die für alle gelten soll.

„Konditionen gehören ins Gespräch, nicht in die Fußzeile."

Häufige Fragen

Was Inhaber zu den Kosten wissen wollen.

Reicht ein fertiges KI-Tool für 30 Euro im Monat?

Oft ja — für Standardaufgaben wie Texte, Übersetzungen oder Protokolle, bei denen keine sensiblen Kundendaten in fremde Systeme wandern. Wenn das Fertigtool reicht, ist genau das meine Empfehlung — statt dir etwas zu bauen.

Warum stehen auf dieser Seite keine konkreten Preise?

Weil seriöse Konditionen von Teamgröße, Ausgangslage und Ziel abhängen. Jedes Format hat einen festen Rahmen — Tagessatz, Monatsbetrag oder Festpreis je Meilenstein. Die Zahl dazu bekommst du im kostenlosen Erstgespräch, schriftlich und auf deinen Fall gerechnet.

Was ist der teuerste Fehler bei KI im Mittelstand?

Das falsche Projekt: monatelang etwas bauen lassen, was ein Fertigtool könnte — oder Wildwuchs ohne Regeln laufen lassen, der Haftungsrisiken schafft. Beides kostet am Ende mehr als jede der vier Kostenklassen.

Was kostet der erste Schritt?

Nichts. Die Ersteinschätzung dauert 30 Minuten, kostet nichts und endet mit drei Ansatzpunkten — schriftlich. Auch wenn wir danach nie wieder sprechen, war die halbe Stunde gut investiert.

Welche Klasse braucht dein Fall? Das klären wir in 30 Minuten.

Kostenlos · drei Ansatzpunkte schriftlich · ohne Verkaufsdruck

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