Antwort · Für alle, die bei null anfangen

Wir müssten etwas mit KI machen — aber was?

Die kurze Antwort: Du brauchst keine fertige Idee — du brauchst 30 Minuten. Diese Frage ist der Normalfall im Mittelstand, kein Grund für Scham. In einer kostenlosen Ersteinschätzung erzählst du, was ihr macht; ich sage dir, wo KI bei euch trägt, wo sie stört und was zuerst kommt — schriftlich, in drei Ansatzpunkten.

Porträt von Matthias Eger — Experte für KI & IT im Mittelstand, Weiden in der OberpfalzAutorMatthias EgerManager für angewandte KI-Transformation (IHK)
Zuletzt geprüft17.07.2026
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Warum diese Frage der Normalfall ist — und kein Rückstand.

Fast jeder Inhaber, mit dem ich spreche, steht genau hier: Die Presse ist voller KI, der Verband mahnt, der Sohn erzählt von ChatGPT — aber niemand sagt, was das für deinen Betrieb konkret heißt. Und wer behauptet, den fertigen KI-Plan zu haben, hat meistens nur ein Werkzeug gekauft und sucht jetzt das Problem dazu.

Dabei ist „aber was?“ die richtige Frage. KI ist kein Projekt, das man „macht“ — sie ist ein Werkzeug für Aufgaben, die es in deinem Betrieb längst gibt. Deshalb beginnt der sinnvolle Weg nicht bei der Technik, sondern bei deinen Routinen: Was frisst jede Woche Zeit, ohne dass jemand dabei urteilen muss? Genau dort trägt KI zuerst.

„Niemand muss mit einer fertigen Idee kommen. Die Idee zu finden ist mein Teil der Arbeit.“
Der Weg in einem Satz

Du erzählst 30 Minuten, was ihr macht — danach bekommst du drei Ansatzpunkte schriftlich: wo KI bei euch trägt, wo sie stört, was zuerst kommt. Kostenlos, ohne Vorbereitung, ohne Verkaufsdruck.

Wo KI zuerst trägt

Sechs Startpunkte aus dem Alltag.
Nimm die Liste als Spiegel.

Geh die sechs durch und zähl mit, wo du deinen Betrieb erkennst. Zwei oder drei Treffer reichen völlig — mehr braucht ein gutes Erstgespräch nicht.

Angebote schreiben

Aus deinen alten Angeboten und drei Stichworten wird ein fertiger Entwurf. Du prüfst und unterschreibst, statt zu tippen.

Beleg: Fall 308

Nichts mehr doppelt erfassen

Lieferschein kommt als PDF, jemand tippt ihn ab? Das liest ab sofort die Maschine — und trägt es ein.

E-Mail-Flut sortieren

Anfragen werden vorsortiert und mit Antwortvorschlag versehen. Entscheiden tust du — in Sekunden statt Minuten.

Beleg: Fall 313

Verträge & Ausschreibungen prüfen

Fünfzig Seiten rein, die fünf kritischen Stellen raus — markiert und in verständlichem Deutsch erklärt.

Belege & Rechnungen abgleichen

Zahlen gegen Bestellung und Lieferung geprüft, Abweichungen gemeldet — bevor sie Geld kosten.

Wissen sichern, bevor es geht

Was nur dein erfahrenster Mann im Kopf hat, wird abrufbar — bevor er in Rente ist. Nicht danach.

Beleg: Fall 306

Alle Fälle mit Problem, Lösung und Zahl: Zu den Fällen

So läuft es ab

Von „keine Ahnung, was“ zu drei Ansatzpunkten.
In 30 Minuten.

01

Du erzählst, was ihr macht.

Keine Unterlagen, kein Vorwissen, keine Fachbegriffe. Erzähl von deinem Betrieb so, wie du es einem Kollegen erzählen würdest — das reicht.

02

Wir gehen deine Routinen durch.

Ich frage nach dem, was jede Woche Zeit frisst — nicht nach Technik. Aus 18 Jahren und 312 Projekten weiß ich, welche Muster sich wiederholen und wo KI wirklich trägt.

03

Du bekommst drei Ansatzpunkte schriftlich.

Mit ehrlicher Einschätzung: was zuerst kommt, was warten kann, was man besser lässt. Damit kannst du arbeiten — mit mir oder ohne mich.

Gegen mein eigenes Interesse

Wenn ein 30-€-Fertigtool reicht, sage ich dir das — statt dir etwas zu bauen. Und manche Prozesse gehören gar nicht automatisiert, auch wenn ich daran verdienen würde. Die drei Ansatzpunkte gehören dir; was du damit machst, entscheidest du.

Häufige Fragen

Was Inhaber vor dem ersten Schritt wissen wollen.

Muss ich für die Ersteinschätzung etwas vorbereiten?

Nein. Du erzählst 30 Minuten, was dein Betrieb macht — mehr braucht es nicht. Keine Unterlagen, kein Vorwissen, keine Fachbegriffe. Die Idee zu finden ist Teil der Arbeit, nicht deine Eintrittskarte.

Wo lohnt sich KI im Betrieb zuerst?

Fast immer in den Routinen: Angebote schreiben, Daten doppelt erfassen, E-Mail-Flut sortieren, Verträge prüfen, Belege abgleichen, Erfahrungswissen sichern. Welche drei davon bei dir zünden, klärt die Ersteinschätzung.

Was kostet die KI-Ersteinschätzung?

Nichts. 30 Minuten, kostenlos und ohne Verkaufsdruck — das Ergebnis kommt schriftlich als drei Ansatzpunkte. Wenn ein 30-€-Fertigtool reicht, steht genau das drin.

Und wenn sich herausstellt, dass KI bei uns nichts bringt?

Dann sage ich dir das — schriftlich. Die meisten Betriebe brauchen zuerst Ordnung in ihren Daten, nicht KI. Auch das ist ein Ergebnis, mit dem du arbeiten kannst.

Du brauchst keine Idee. Du brauchst 30 Minuten.

Kostenlos · drei Ansatzpunkte schriftlich · ohne Verkaufsdruck

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